
Die Kunst der Goldschmiedearbeit Die Goldschmiedearbeit besteht seit 3000 vor Chr. und hatte ihren Anfang in der Bronzezeit. In dieser Zeit stellte man wie aus Bronze Goldschmuck, Prunkwaffen oder Kultgeräte mit Goldschmiedearbeiten her.
Die wohl schönsten und prunkvollsten Schmuckgegenstände zu dieser Zeit befanden sich in Ägypten, im Grab von Tutanchamun. Diese Gegenstände legte man als reiche Schmuckbeigaben dem Begräbnis bei.
In der Völkerwanderungszeit fand man hauptsächlich goldene Prunkwaffen, Fibeln, Schmuck, kunstvoll beschlagenes Zaumzeug und Pferdesättel.
Das wohl berühmteste Stück, welches aus der Kunst der Goldschmiede entstanden ist das sogenannte Salzfass Saliera, welches sich im Besitz von Franz I. von Frankreich befand.
Ende des 19. Jhd. begannen die Künstler sich wieder mit Entwürfen für Schmuck und Silber-Tafelgeschirr zu beschäftigen.
Die früheren Zentren des Goldschmiede Handwerks war im Mittelalter in Trier, Lüttich, Magdeburg und Hildesheim. Nach dem zweiten Weltkrieg entwickelte sich in Deutschland, Niederlande und Großbritannien der Künstlerschmuck.